Vattenfall plant milliardenschwere Investitionen nach AKW-Pannen
Trotz der Imageprobleme klingelten bei Vattenfall zuletzt die Kassen. Von Juli bis September stieg der Betriebsgewinn um mehr als ein Drittel auf 4,6 Milliarden Schwedische Kronen (495 Millionen Euro), wie der Konzern mitteilte. Das Plus habe der Konzern vor allem der deutschen Konzerntochter zu verdanken.
Um sein Image wieder aufzupolieren und möglichst viele Kunden zurückzugewinnen, will Vattenfall bis zum Jahr 2012 in Deutschland rund sechs Milliarden Euro in Kraftwerke und den Ausbau des Stromnetzes investieren. Zudem hatte der Konzern trotz der Preiserhöhungen der Konkurrenz angekündigt, die Strompreise zum neuen Jahr nicht weiter anzuheben. Nach der viel kritisierten Informationspolitik des Konzerns während der AKW-Störfälle müht sich Vattenfall zudem um einen besseren Dialog mit seinen Kunden. Für einen geplanten Kundenbeirat hätten sich knapp 200 Privatkunden beworben, sagte ein Firmensprecher in Hamburg. Das Gremium soll aus 20 privaten Kunden, einigen Unternehmensvertretern und dem Chef von Vattenfall Europe, Hans-Jürgen Cramer, bestehen.
Weitere Nachrichten vom 01.11.2007
- Internet-Gigant Google bläst zum Angriff auf Facebook
- Ölpreis nähert sich weiter der 100-Dollar-Marke
- Exxon Mobil verdient weniger - Gewinnmargen sinken
- Verivox.de: 64 Stromanbieter haben 2007 zwei Mal den Preis erhöht
- T-Mobile schließt erste Phase der Mobilfunk-Netzaufrüstung ab
- US-Mobilfunkanbieter Sprint mit deutlich weniger Kunden und Gewinn
- Oktober war bisher teuerster Monat für Diesel-Fahrer
- Windkraftanlagenhersteller Nordex baut Produktion in China aus
- Hewlett-Packard will Marktanteil im PC-Geschäft in Deutschland ausbauen
- Reaktorgefäß wird nach Transport in Lubmin eingelagert
- Beschäftigte von Telekomausrüster Alcatel-Lucent protestieren gegen Sparkurs
- China erhöht Treibstoffpreis um acht Prozent
- Briten laden soviel Musik aus dem Internet herunter wie nie zuvor

