Vattenfall erzielt dank deutscher Tochter Gewinnsteigerung
Stockholm - Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat seinen Gewinn zum Auftakt des Jahres vor allem dank seines Deutschlandgeschäfts gesteigert. Wie das staatliche Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mitteilte, stieg der Betriebsgewinn im ersten Quartal um 12,6 Prozent auf insgesamt 12,9 Milliarden Kronen (1,2 Mrd Euro). Davon erwirtschaftete die deutsche Tochter (einschließlich Polen) 7,2 Milliarden Kronen. Das waren 36,6 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Beim Gesamtumsatz legte der Konzern um 15,7 Prozent auf 52,5 Milliarden Kronen zu.
In Deutschland und Polen stieg der Umsatz um 18,7 Prozent auf 45,2 Milliarden Kronen. Konzernchef Lars G. Josefsson verwies auf den Stillstand der beiden norddeutschen Vattenfall-Atomreaktoren in Brunsbüttel und Krümmel: "Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise und der schwächeren Nachfrage plus der Tatsache, dass zwei unserer Atomreaktoren weiter nicht produzieren, bin ich mit den Erträgen sehr zufrieden." Die Meiler in Krümmel und Brunsbüttel waren im Sommer 2007 nach Störfällen abgeschaltet worden.
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