US-Studie: Mehr Energieverbrauch durch Umstellung auf Sommerzeit

dpa, Verivox | 05.03.2008
Bild: Stromleitungen


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San Francisco (dpa) - Die Umstellung auf die Sommerzeit bringt Privathaushalten nicht den erhofften Energiespar-Effekt, sondern erhöht deren Stromverbrauch. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest kalifornische Wissenschaftler, die im US-Staat Indiana über drei Jahre hinweg die Stromzählerstände von mehr als sieben Millionen Privathaushalten ausgewertet haben.

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Demnach stieg der Verbrauch der Haushalte in Indiana mit der Zeitumstellung um ein bis vier Prozent an, wie die Wirtschaftswissenschaftler Matthew Kotchen und Laura Grant von der Universität von Kalifornien in Santa Barbara ausgerechnet haben.

Die Ergebnisse der Studie sind noch vorläufig. "Wir können durch diese Zahlen ganz klar belegen, dass die Zeitumstellung den Privathaushalten keine Energieersparnis einbrachte", sagte Grant jedoch auf Anfrage. Die Einwohner Indianas zahlten für den zusätzlichen Energieverbrauch rund 8,6 Millionen US-Dollar (5,7 Millionen Euro) pro Jahr. Die Verfasser der Studie kalkulierten zudem die Kosten der stärkeren Umweltverschmutzung für die Gemeinschaft auf jährlich 1,6 bis 5,3 Millionen Dollar.



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