US-Ölpreis sinkt zeitweise unter 44 Dollar - Arbeitsmarkt im Blick
Singapur - Der US-Ölpreis ist am Freitag zeitweise unter die Marke von 44 Dollar gesunken. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar im Tief 43,39 Dollar, nachdem er bereits in der Nacht zum Freitag auf bis zu 43,36 Dollar gesunken war. Zuletzt erholte sich der WTI-Preis wieder leicht und lag bei 44,06 Dollar - das waren 39 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg um 22 Cent auf 42,50 Dollar.
Damit notieren die Ölpreise weiter in der Nähe ihres Vier-Jahres-Tiefs. Händler verwiesen nach wie vor auf die trüben Aussichten für die weltweite Konjunktur, was die Nachfrage und damit die Ölpreise derzeit stark belaste. Seit vergangenem Sommer haben die Ölpreise um mehr als 100 Dollar nachgegeben, allein in dieser Woche um rund elf Dollar.
Zusätzlichen Druck auf die Ölpreise könnte der am Freitag anstehende US-Arbeitsmarktbericht für Dezember ausüben, hieß es. Seit Jahresbeginn wurden in den USA wegen der Rezession rund 1,2 Millionen Arbeitsplätze abgebaut. Experten rechnen für Dezember mit einem abermals kräftigen Stellenabbau um 320.000 Stellen. Damit würde sich die Talfahrt am amerikanischen Arbeitsmarkt weiter fortsetzen. Die USA sind der weltweit größte Ölverbraucher.
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