US-Ölpreis sinkt zeitweise auf tiefsten Stand des Jahres
dpa | 12.10.2006
Singapur (dpa) - Der US-Ölpreis ist in der Nacht zum Donnerstag zeitweise auf den tiefsten Stand dieses Jahres gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November 57,63 Dollar und damit vier Cent mehr als zu Handelsschluss am Vortag. In der Nacht war die Notierung bis auf 57,37 Dollar gesunken. Zuletzt hatte ein Barrel Ende 2005 weniger gekostet.
- Anzeige -
Die geplante Förderkürzung der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) beeindruckt nach Einschätzung von Händlern die Märkte kaum. Das Kartell will angesichts des jüngsten Preisverfalls die Förderquote senken. In der OPEC gebe es einen Konsens, die Förderung um bis zu eine Million Barrel täglich zu reduzieren, teilte die OPEC am Mittwoch mit. "Es herrscht Skepsis, wie zwingend die Aktionen der OPEC sind", sagte der Experte Dave Ernsberger vom Energieinformationsdienst Platts.
Weitere Nachrichten vom 12.10.2006
- Verivox-Umfrage: Mitmachen und 2.000 Euro gewinnen
- EU-Kommission erhöht Druck auf Deutschland wegen Telekom-Märkten
- Ölpreise zwischenzeitlich auf niedrigstem Stand des Jahres
- Autobauer: Biosprit-Förderung nachbessern - bald neuer Kraftstoff
- Mibrag erwägt Braunkohleförderung bei Magdeburg - Erkundung geplant
- Hessen-SPD will Biblis durch Wind und Sonne ersetzen - 1700 Anlagen
- Pilotanlage: Solaranlagen richten sich automatisch an der Sonne aus
- Großauftrag für Windkraftanlagenbauer Nordex
- Linkspartei fordert Verstaatlichung der Strom- und Gasnetze
- BND: Terroristen nehmen Energie-Infrastruktur ins Visier
- Zwei Österreicher wollen mit Jajah die Mobilfunk-Branche umkrempeln
- Preis für OPEC-Rohöl wieder unter 55 Dollar
- Sony Ericsson mit deutlichem Umsatz- und Gewinnplus im 3. Quartal

