US-Ölpreis peilt neuen Jahreshöchstwert an
Singapur - Nach positiven Konjunkturdaten aus den USA hat sich der US-Ölpreis am Montag über der Marke von 58 US-Dollar und damit in der Nähe seines Jahreshochs gehalten. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juni 58,40 Dollar und damit 23 Cent weniger als am Freitag. Im Januar erreichte US-Öl für kurze Zeit ein Jahreshoch knapp über der Marke von 59 Dollar. Auch beim Rohöl der Nordseesorte Brent gab es zu Beginn der neuen Woche einen leichten Preisabschlag von 28 Cent auf 57,86 Dollar.
Die Ölpreise konnten ihre starken Aufschläge vom Freitag von etwa drei Prozent nahezu komplett halten, hieß es von Experten. In den USA ist die Zahl der Arbeitslosen im April gesunken. Das gebe an den Ölmärkten weiter Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung der größten Volkswirtschaft der Welt. "Die Aussicht, dass sich die Wirtschaftskrise wohl doch nicht so schlimm wie befürchtet entwickelt, treibt die Ölpreise derzeit kräftig nach oben", sagte der Rohstoffexperte David Moore von der Commonwealth Bank of Australia.
Weitere Nachrichten vom 11.05.2009
- Ökostrom-Branche lehnt "Allianz"-Angebot der Atomlobby ab
- Vodafone plant Spezialtarife für Skype-Nutzer
- Deutsche Telekom verstärkt den Datenschutz
- WLAN-Netze vor Fremdzugriffen ausreichend absichern
- Hydraulischer Abgleich spart Energie und senkt die Heizkosten
- Hersteller schlägt Preisaufschlag anstelle von Glühbirnenverbot vor
- T-Mobile und Vodafone wollen keine Handys mit Skype verkaufen
- Vattenfall: AKW Krümmel soll im Sommer wieder ans Netz
- Gaskonzern Centrica steigt in Atomenergie ein
- AKW-Betreiber schlagen Ökostrom-Anbietern Bündnis vor
- Großbrand in Moskau nach Gaspipeline-Explosion

