US-Konzern Moncrief beharrt auf Beteiligung an Juschno Russkoje
dpa | 18.12.2007
Fort Worth/Berlin (dpa) - Der amerikanische Öl- und Gaskonzern Moncrief hat angesichts der Inbetriebnahme des russischen Gasfelds Juschno Russkoje seine Ansprüche auf einen Teil des Vorkommens bekräftigt. Das hat die Moncrief Oil International (Deutschland) GmbH am Dienstag in Berlin mitgeteilt. Moncrief hatte 1997 vom russischen Energiekonzern Gazprom 40 Prozent an dem sibirischen Gasfeld erworben. Weil Gazprom verschiedene Verträge verletzt habe, mit denen Moncrief eine vorrangige Beteiligung am Gasfeld eingeräumt worden sei, hatte die deutsche Tochtergesellschaft in Berlin Klage gegen Gazprom erhoben.
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Das Unternehmen setze darauf, dass das Landgericht Berlin in dem Rechtsstreit mit Gazprom Anfang 2008 einen Termin anberaume. "Nach Feststellung seines rechtmäßig erworbenen Eigentums an einem Teil des Gasfelds" durch das Gericht wolle Moncrief mit Gazprom und dessen neuen deutschen Partnern zusammen arbeiten, um die zuverlässige Versorgung der europäischen Verbraucher mit dem dort geförderten Erdgas zu gewährleisten, hieß es in der Mitteilung.
Die Texaner waren auch gegen den Chemiekonzern BASF vorgegangen, den sie beschuldigten, sie aus dem Milliarden-Geschäft gedrängt zu haben. Eine entsprechende Klage hatte das Landgericht Frankenthal im Sommer abgewiesen, Moncrief im Oktober eine zunächst eingelegte Berufung wieder zurückgenommen.
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