US-Internetnutzer verklagen App-Anbieter wegen Datenschutz
San Francisco - In den USA haben gleich mehrere Internetnutzer Facebook, Twitter und andere App-Anbieter aufgrund ungenügender Datenschutz-Vorschriften verklagt. In der im texanischen Austin eingereichten Klage werfen 13 Internetnutzer den Internet-Unternehmen vor, ohne ihr Einverständnis mit Hilfe der Miniprogramme Adressbücher ausgelesen zu haben.
In der Klageschrift werden auch Apple mit seinem App-Store, die finnische Firma Rovio mit ihrem Spiel Angry Birds und der US-Spieleanbieter Electronic Arts genannt - insgesamt sind es 18 Verklagte. Sie alle bieten ihren Nutzern an, sich mit anderen Nutzern auszutauschen. Die 13 Kläger werfen den Unternehmen vor, sie hätten "ohne Erlaubnis ihre Adressbücher ausgelesen, um die Daten zu nutzen". Sie fordern Schadenersatz und eine Änderung der Datenschutzbestimmungen.
Apple, Google, Microsoft, Amazon, Hewlett-Packard und der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hatten sich erst Ende Februar gegenüber der US-Justiz zu mehr Datenschutz verpflichtet. Jedes Miniprogramm, das sich Nutzer auf ihre Geräte herunterladen, muss demnach künftig klare Datenschutz-Bestimmungen erfüllen. So muss der Nutzer etwa erfahren, welche Informationen eine App über ihn sammelt und welche Angaben dabei mit anderen Nutzern geteilt werden. Bei Verstößen drohen Klagen mit Geldstrafen von bis zu 5000 Dollar pro Nutzer der beanstandeten App.
Weitere Nachrichten vom 19.03.2012
- Apple zahlt erstmals seit 17 Jahren eine Dividende
- Test: Smartphones als Navigationsgerät nutzen
- Deutsche Windstrom-Branche kriselt trotz Boom
- Neues Krisenland Spanien bereitet Finanzministern Sorge
- Europäische Ratingagentur lässt noch auf sich warten
- KFZ-Versicherung: Autofahrer muss Schadensregulierung dulden
- Verivox-Servicestudie: 200 Stromversorger im Vergleich
- Banken vergeben mehr Kredite an inländische Unternehmen
- Zweifel an Rechtmäßigkeit des Telekom-Bundesliga-Engagements
- E.ON hält weiter an Kraftwerk Datteln fest
- Girokonto-Gebühren sollen europaweit gesetzlich geregelt werden
- Studie: Internet leistet zunehmend wirtschaftlichen Beitrag
- Atomunfall-Szenario: Deutschland wäre nicht gerüstet
- Energiewende: Bürger machen sich zu wenig Sorgen
- Höhere Netzentgelte: Haushaltsstrom wird teurer
- Weiterhin Einschränkungen bei Apples E-Mail-Diensten
- Ölpreise leicht gestiegen

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
- Benachrichtigungen verwalten
- Wechselaufträge verfolgen
- Verivox weiterempfehlen
