US-Handyhersteller Motorola setzt noch stärker Rotstift an
Schaumburg - Der kriselnde Mobilfunk-Ausrüster Motorola verschärft seinen Sparkurs nochmals drastisch. Über den angekündigten massiven Stellenabbau hinaus streicht der US-Konzern Sozialleistungen und friert die Gehälter der meisten Mitarbeiter ein. Die beiden Co-Chefs an der Konzernspitze verzichten zudem im nächsten Jahr auf ein Viertel ihres Grundgehalts, wie Motorola am Mittwoch mitteilte.
Der Konzern leidet unter seiner verlustreichen Handysparte und hatte Ende Oktober den Wegfall von 3000 Jobs sowie Einsparungen von 800 Millionen Dollar angekündigt. Die neuen Einschnitte sollen die Kosten weiter reduzieren. Neben den hausgemachten Problemen einer veralteten Produktpalette macht Motorola inzwischen auch noch die allgemeine wirtschaftliche Talfahrt zu schaffen.
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