Unzureichende Anonymisierung bei Google Street View kritisiert
Dortmund - Peter Schaar, Bundesdatenschutzbeauftragter, kritisiert den Internetgiganten Google und fordert, im Straßenbilderdienst Street View die Anonymisierung von Menschen zu verbessern. Er habe festgestellt, dass die Gesichter von Passanten oftmals nicht ausreichend unkenntlich gemacht worden seien. Dies sagte Schaar gegenüber den Dortmunder "Ruhr Nachrichten".
Viele seien so verpixelt, dass sie für Freunde, Kollegen und Verwandte auf den ersten Blick erkennbar blieben.
Für Street View und vergleichbare Dienste müsse zudem ein zentrales Widerspruchsregister eingerichtet werden, damit sich Betroffene nicht bei jedem einzelnen Dienst melden müssten, sagte Schaar. "Die Anbieter müssten dann bei einer zentralen Stelle nachfragen, ob für eine bestimmte Adresse ein Widerspruch vorliegt."
Google hatte am Donnerstag seinen seit Monaten umstrittenen Dienst für die 20 größten deutschen Städte freigeschaltet. Ab sofort können Nutzer damit aus der Fußgängerperspektive die Panoramaansichten von Straßenzügen, Plätzen und Sehenswürdigkeiten über das Netz betrachten.
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