Untersuchungsausschuss Gorleben nimmt Arbeit auf

dpa | 22.04.2010
Bild: Behälter für Atommüll


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Berlin - Im politischen Streit um ein mögliches Atommüll-Endlager Gorleben (Niedersachsen) hat ein Untersuchungsausschuss des Bundestages am Donnerstag die Arbeit aufgenommen. Im Beisein von Bundestagspräsident Norbert Lammert kam das 15-köpfige Gremium heute zu seiner Konstituierung zusammen.


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Zur Vorsitzenden wurde erwartungsgemäß die CDU-Abgeordnete Maria Flachsbarth gewählt. Stellvertreter ist der SPD-Parlamentarier Sebastian Edathy.

Der Ausschuss soll klären, warum vor rund 30 Jahren eine Vorentscheidung für den Salzstock Gorleben als möglicher Endlager-Standort fiel. Die Opposition will ferner wissen, ob seinerzeit Gutachten politisch manipuliert wurden. Die Union weist das zurück.

In der ersten nicht öffentlichen Arbeitssitzung unter Leitung der CDU-Abgeordneten Maria Flachsbarth sollte es am Donnerstag vor allem um Verfahrensfragen für den Ausschuss gehen.



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