Unsicherer Wachstumsausblick in den USA: Ölpreise fallen weiter
Singapur - Die Ölpreise haben sich am Donnerstagmorgen noch nicht wieder von ihren kräftigen Vortagesverlusten erholt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im September fiel weiter und lag mit 76,33 US-Dollar am Morgen 23 Cent unter dem Preis vom Vortag.
Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 30 Cent auf 75,09 Dollar. Am Mittwoch war der US-Ölpreis nach einem unerwarteten Lageraufbau in den USA bereits um mehr als zwei Dollar gesunken.
Für zusätzlichen Druck sorgten Händlern zufolge auch die Aussagen von US-Notenbankpräsident Ben Bernanke vom Vorabend. Die US-Notenbank ist nach seinen Worten gegebenenfalls zu einer weiteren geldpolitischen Stützung der Konjunktur bereit. Als Grund nannte er den Wachstumsausblick für die USA, der von ungewöhnlich hoher Unsicherheit geprägt sei.
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