Unionsfraktion hält an Kernenergie fest
dpa
Berlin (dpa) - Die Spitze der Unionsfraktion im Bundestag hält die Kernenergie "auf absehbare Zukunft für unverzichtbar". Der Vorstand verabschiedete am Montag auf seiner Klausurtagung in Berlin ein Positionspapier, in dem der Atomkraft eine wesentliche Rolle für die Energieversorgung in Deutschland zugeschrieben wird. Unions- Fraktionschef Volker Kauder (CDU) betonte allerdings mit Blick auf den Energiegipfel auch, dass sich die Fraktion an den Koalitionsvertrag gebunden fühle.
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Nach Ansicht der Unionsfraktionsspitze verschaffe "die weitere Nutzung der Kernenergie den erforderlichen zeitlichen Spielraum, den andere Energieträger zu ihrer technischen Entwicklung und zur Erlangung der Marktreife noch benötigen". Die individuelle Betriebsdauer von Kernkraftwerken müsse sich deshalb in erster Linie "an der Gewährleistung des größtmöglichen Sicherheitsniveaus jeder Anlage ausrichten".
Kauder dämpfte die Erwartungen an den Gipfel. Dort werde am Montagabend zunächst ein Status der deutschen Energieversorgung diskutiert. Die Debatte über die Schlussfolgerung werde dann in den kommenden Monaten erfolgen. CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer sagte, Schwerpunkt werde nicht die Diskussion um die Verlängerung der Restlaufzeiten sein.
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