UN-Resolution zur Freiheit im Internet verabschiedet
Genf - Erstmals hat der UN-Menschenrechtsrat eine Resolution zur Freiheit im Internet verabschiedet. In der am Donnerstag verabschiedeten Resolution, heißt es, individuelle Rechte müssten von allen Staaten online wie auch offline unterstützt werden. Staaten unter anderen wie China, Russland und Indien lehen die Resolution ab.
US-Außenministerin Hillary Clinton nannte die Resolution eine "willkommene Ergänzung im Kampf für die Menschenrechte und fundamentale Freiheiten im Internet". Die freie Verbreitung von Nachrichten und Informationen sei in zahlreichen Ländern der Welt bedroht, erklärte Clinton in Washington. Die US-Botschafterin beim UN-Menschenrechtsrat, Eileen Chamberlain Donahoe, sagte in Genf, die Resolution bestätige, dass Menschenrechte im Internet mit derselben Entschlossenheit geschützt werden müssten wie in der realen Welt.
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