Umweltverband BUND lehnt neue Erdgastrasse OPAL ab

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Bild: Bauarbeiten an Pipeline


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Stralsund - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) lehnt den Bau der vom Energieversorger Wingas geplanten Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung (OPAL) von Lubmin ins sächsische Olbernhau ab. Seine Einwände gegen das Vorhaben werde der Umweltverband am Mittwoch auf einer öffentlichen Anhörung des Bergamtes Stralsund als Genehmigungsbehörde begründen, sagte BUND-Sprecher Arndt Müller am Montag in Schwerin.


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Nach Ansicht des BUND ist die 480 Kilometer lange Leitung entbehrlich. Das Land Mecklenburg-Vorpommern habe bereits eine Trasse für den Gastransport durch das Hamburger Unternehmen Concord Power Nordal zwischen Lubmin und dem brandenburgischen Börnicke bei Berlin genehmigt, sagte Müller. Diese Parallel-Leitung erfülle bereits den gleichen Zweck wie die OPAL.

Darüber hinaus sei die Technologie der bei Lubmin vorgesehenen Gasverdichterstation nicht mit den Klimaschutzvorgaben vereinbar, weil jährlich rund 350.000 Tonnen Kohlendioxid zusätzlich anfallen würden, kritisierte der Energieexperte. Nach Ansicht des BUND strebt Wingas, ein Gemeinschaftsunternehmen der BASF-Tochter Wintershall und des russischen Gazprom-Konzerns, mit der neuen Leitung zudem ein Monopol auf die Weiterleitung des russischen Erdgases aus der Ostseepipeline an. So sei eine Auskopplung von Seitensträngen für regionale Gasanbieter nicht geplant.



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