Umweltminister Gabriel: Energieversorger akzeptieren Atomausstieg

dpa | 04.04.2006
Bild: Stromleitungen


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Berlin (dpa) - Nach dem Energiegipfel in Berlin hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) das Festhalten der großen Koalition am Ausstieg aus der Atomenergie unterstrichen. Das hätten Union und SPD beschlossen, "dabei bleibt es auch", sagte Gabriel am Dienstagmorgen in der ARD. "Es gibt überhaupt keinen Zweifel daran, dass der Koalitionsvertrag gilt."

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Die Energieversorger hätten zugesichert, dass sie an der Entwicklung der künftigen Energiepolitik auch dann mitarbeiten, wenn es beim Atomausstieg bleibe. "Schließlich haben die vier großen Stromversorger selbst den Atomausstieg unterschrieben", sagte Gabriel. Deutschland müsse weiterhin Kohle als Energiequelle nutzen, dafür brauche man aber neue Technologien. So habe beim Treffen im Kanzleramt einer der Stromkonzerne angekündigt, dass er bis 2014 ein CO2-freies Kraftwerk bauen wolle.

Die Wirtschaft will in den kommenden sechs Jahren insgesamt 70 Milliarden Euro in die Energieversorgung stecken. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte nach dem Treffen am Abend, die Branche wolle bis 2012 in erneuerbare Energien bis zu 40 Milliarden Euro und in Kraftwerke und Energienetze mehr als 30 Milliarden Euro investieren. An dem Energiegipfel nahmen unter anderem Vertreter von E.ON, EnBW, Vattenfall Europe und RWE teil.



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