Umfrage: Immer mehr Online-Nutzung trotz wachsender Bedenken
dpa, Verivox
Allensbach (dpa) - Ungeachtet zunehmender Datensicherheitsbedenken nutzt eine wachsende Zahl von Bundesbürgern einer repräsentativen Meinungsumfrage zufolge das Internet. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts für Demoskopie in Allensbach hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Danach befürchten 54 Prozent, dass persönliche Daten im Netz nicht geschützt sind. Vor drei Jahren vertraten 50 Prozent diese Meinung. 48 Prozent glauben zudem, dass der Staat die Bürger mit Hilfe von Computer und Telekommunikation immer stärker überwachen wird. Allensbach befragte im Rahmen einer Computer- und Technik-Analyse 10.369 Menschen zwischen 14 und 64 Jahren im Zeitraum von Januar bis August dieses Jahres.
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Der Umfrage zufolge haben 72 Prozent der Befragten einen Online-Anschluss im Vergleich zu 59 Prozent 2004. Aus der Untersuchung geht ferner hervor, dass 61 Prozent der Befragten eine Werbeflut seitens der Unternehmen befürchten, mit denen sie bei der Online-Produktrecherche in Kontakt kommen. 48 Prozent glauben, dass diese Unternehmen ihre Daten an andere weitergeben. 31 Prozent haben deshalb schon einmal darauf verzichtet, etwas im Internet zu bestellen. Dennoch hat die Zahl der Käufe im Internet deutlich zugenommen. Bestellten im Jahr 2000 nur zehn Prozent Waren im Netz, so sind es aktuell 59 Prozent.
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