Ukraine und Russland steht neuer Gasstreit bevor
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- EU-Parlament fordert von Russland Gasliefergarantien
- Ukraine will Gasabkommen mit Russland nachverhandeln
- EU fordert vollständige Gaslieferung von Russland
- Russland will Lieferausfälle nach Europa im Gas-Streit ausgleichen
- Russland dreht der Ukraine Gashahn zu
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Moskau - Russland und der Ukraine könnte ein neuer Gasstreit bevorstehen. Der russische Energieriese Gazprom habe von Kiew bis zum 8. März das Begleichen offener Forderungen in Höhe von 400 Millionen Dollar gefordert, berichtete die russische Zeitung "Kommersant" am Donnerstag. "Wenn die 400 Millionen Dollar nicht bis zum 7. März bezahlt sind, werden wir am 8. März der Ukraine erneut das Gas abdrehen müssen", zitierte ein Teilnehmer einer Vorstandssitzung der Zeitung zufolge Gazprom-Finanzchef Andrej Kruglow.
Russland hatte die Gaslieferungen an die Ukraine bereits im Januar zunächst gedrosselt und dann ganz eingestellt. Grund war ein Streit um offene Rechnungen und den Preis des Gases für die Ukraine. Da eine wichtige Gaspipeline über das Land verläuft, hatte der Gasstreit auch Folgen für Europa: Über mehrere Wochen kam nur noch wenig bis gar kein Gas dort an, besonders in Südosteuropa waren einige Staaten vollkommen von der Gasversorgung abgeschnitten. Dies hatte auch die Diskussion über die Abhängigkeit der EU von russischem Gas neu entfacht. Die Mitgliedstaaten beziehen rund 40 Prozent ihres importierten Gases aus Russland, rund 80 Prozent davon werden über die Ukraine geliefert.
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