Trittin will Verursacherprinzip für Atommüllendlager durchsetzen
Die rot-grüne Regierung hatte 1998 das Entsorgungskonzept der Vorgängerregierung verworfen und sich auf die Lagerung von radioaktivem Müll in einem einzigen Endlager festgelegt. Dabei soll laut Atomkonsens keine Vorfestlegung auf Standorte erfolgen, sondern ganz Deutschland einbezogen werden. Die Erkundung des Salzstockes im niedersächsischen Gorleben wurde auf Eis gelegt.
Spekulationen des "Spiegels" über einen Konflikt zwischen Trittin und Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) beim Thema Gorleben wies das Bundesumweltministerium am Samstag zurück. "Diesen Konflikt gibt es nicht, gab es nicht, und kann es nicht gegeben haben", sagte Trittins Sprecher Jürgen Maass. Er verwies darauf, dass das Erkundungsmoratorium für den Salzstock schon in der vergangenen Legislaturperiode festgelegt wurde. Damals sei Clement noch gar nicht im Amt gewesen, sondern sein Vorgänger Werner Müller.
Weitere Nachrichten vom 19.07.2004
- Nach Hackerangriff: Gebote für Deutschlandflagge steigen rasant
- Apple bringt vierte Generation des iPod heraus
- Zeitung: Google will Kursvorstellungen für Börsengang präsentieren
- Handy am Steuer - Strafen als Abschreckung bislang nutzlos
- CDU will bei Offshore-Anlagen keine Festlegung für Stromtransport
- Bolivianer billigen Referendum über Erdgaspolitik

