Trittin: An Baustopp für Gorleben festhalten
dpa
Berlin (dpa) - Der stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin hat sich angesichts der Pannen im Atommülllager Asse dafür ausgesprochen, am Baustopp für das geplante Endlager Gorleben festzuhalten. "Asse war das Modellbergwerk für Gorleben", sagte Trittin am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". Er forderte, nun endlich Alternativen für Einlagerung von Atommüll zu prüfen.
- Anzeige -
Eine eigene Verantwortung aus seiner Zeit als Bundesumweltminister wies Trittin zurück. Die Fakten seien jetzt erst bekannt. Der Betreiber von Asse, das dem Bundesforschungsministerium unterstehende Helmholtz-Zentrum München für Gesundheit und Umwelt, habe "elementare Regeln des Strahlenschutzrechts missachtet". Künftig solle aus seiner Sicht das Bundesamt für Strahlenschutz den Betrieb übernehmen. Die Vorwürfe, dass in Asse früher auch hoch radioaktiver Atommüll gelagert wurde, müssten zudem von der Staatsanwaltschaft geklärt werden.
Weitere Nachrichten vom 03.09.2008
- BDEW: Mehr Ökostrom gleicht weniger Atomstrom aus
- Nord Stream ändert Bautrasse der geplanten Ostsee-Gaspipeline
- Kommunalversorger bauen erstmals eigenes Kohlekraftwerk
- Machtkampf um Kontrolle über Gasimporteur VNG entbrannt
- Neue Energiespar-Pläne sollen Haushalte entlasten
- Neue Energiespar-Pläne sollen Haushalte entlasten
- Bau von Bulgariens zweitem Atomkraftwerk begonnen
- Brasilien weiht erste Öl-Plattform für Förderung aus der Tiefsee ein
- Preise für Computer und Handys stark gesunken
- Aufgeräumt und leicht zu bedienen: Googles Browser Chrome
- Greenpeace legt Plan zur Vernetzung von Nordsee-Windparks vor
- IVG will Investoren für unterirdische Erdöllager gewinnen
- Russland und Usbekistan wollen neue Gaspipeline bauen
- Afghanistan: 4000 Soldaten im Einsatz für Energieprojekt
- Der Weg des russischen Erdgases
- Magazin: Klimawandel bringt Deutschland mehr Hitze
- Nokia hat sich alle Symbian-Anteile gesichert
- Streit unter Anteilseignern des drittgrößten deutschen Gasimporteurs
- Grüne wollen Energiekonzerne bei Asse-Sanierung in Pflicht nehmen
- Ölpreis gesunken - Nachfrage rückt wieder in Mittelpunkt

