Treibt die Energiewende die ostdeutschen Strompreise?
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- Verband: Strompreis wird nicht sinken - Kunden zahlen die Zeche
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Leipzig - Die Energiewende könnte die Stromkosten in den neuen Ländern in die Höhe treiben. Der Energieversorger EnviaM wird nach den Worten seines Vorstandsvorsitzenden Carl-Ernst Giesting in den nächsten zehn Jahren rund eine Milliarde Euro in den ostdeutschen Netzausbau investieren. "Schon heute liegen die Netzentgelte deutlich über denen in den alten Bundesländern", erklärte Giesting gegenüber der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstagausgabe). Der Netzausbau werde die Diskrepanz zwischen Ost und West weiter vergrößern.
Die Zeitung schrieb, EnviaM wolle allein in Sachsen etwa 2.000 Kilometer Leitungstrassen verlegen. Da die Investitionen für den Netzausbau regional auf die Kunden umgelegt würden, schultere der Osten deutlich höhere Netzentgelte als das übrige Bundesgebiet. Sie hätten im EnviaM-Netzgebiet inzwischen einen Anteil von 25 Prozent am Strompreis - Tendenz steigend.
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