Toshiba ruft 340 000 Sony-Laptop-Batterien zurück

dpa
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Hamburg (dpa) - Die Pannenserie mit schadhaften Batterien des japanischen Elektronikherstellers Sony reißt nicht ab. Nun ruft auch der Elektronikkonzern Toshiba wegen technischer Fehler rund 340 000 Laptop-Batterien zurück. Bei den von Sony hergestellten Batterien bestehe in diesem Fall jedoch keine Explosionsgefahr, sagte Toshiba- Sprecher Keisuke Ohmori am Dienstag. Einige der Batterien, die in Toshibas Laptop-Serien Dynabook und Satellite verwendet wurden, ließen sich nicht korrekt aufladen. Das Problem werde durch ein Isolierpapier verursacht, sagte Sony-Sprecher Takashi Uehara. Eine Möglichkeit der Überhitzung bestehe "absolut nicht".

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Nach Dell und Apple ist der japanische Elektronikhersteller nun das dritte Unternehmen, das in großem Umfang von schadhaften Sony- Batterien betroffene ist. Vor rund vier Wochen hatte der Computerbauer Dell insgesamt 4,1 Millionen Notebook-Batterien wegen Explosionsgefahr zurückrufen müssen. An den dadurch entstehenden Kosten wollte sich Sony in nicht genannter Höhe beteiligen. Knapp zehn Tage später folgte Apple mit dem Rückruf von 1,8 Millionen Laptop-Batterien. In beiden Fällen bestand bei Überhitzung Brand- und Explosionsgefahr.


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