Timoschenko reist im Gasstreit zu Verhandlungen nach Moskau

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Bild: Ferngasleitung


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Moskau (dpa) - Im Gasstreit mit Russland reist die ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko noch am letzten Tag des Jahres zu Verhandlungen über die künftigen Lieferungen nach Moskau. Das bestätigte am Mittwoch die ukrainische Botschaft in Moskau nach Angaben der Agentur Interfax. Die Führung in Kiew hatte am Dienstag die Tilgung der Schulden von rund 1,5 Milliarden Euro bei dem russischen Gasmonopolisten Gazprom verkündet und den Konflikt mit Russland für beendet erklärt. Allerdings konnte Moskau den Eingang des Geldes zunächst nicht bestätigen.


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Der Moskauer Konzern hat angedroht, der Ukraine am 1. Januar den Gashahn abzudrehen, sollte das Geld bis Mitternacht nicht gebucht sein. Die Tilgung der Schulden ist nach Angaben von Gazprom Voraussetzung für den Abschluss neuer Lieferverträge zwischen Russland und der Ukraine. Die Dokumente sind seit Monaten unterschriftsreif. Zuvor hatte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) deutlich gemacht, dass die Versorgung Deutschlands in keinem Falle gefährdet sei. In einer Erklärung verwies er auf die «gut gefüllten Gasspeicher der deutschen Versorgungsunternehmen».



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