Tierschützer: Internet-Handel bei Ebay mit geschützten Tieren

dpa
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Bonn (dpa) - Über das Internet-Aktionshaus Ebay werden nach Darstellung von Tierschützern geschützte Tierarten in grossem Umfang gehandelt. Die Anzahl illegaler Tier-Versteigerungen habe im Januar wieder deutlich zugenommen, berichtete das Komitee gegen den Vogelmord am Montag in Bonn. Innerhalb weniger Wochen seien vor allem Greifvögel und Eulen, Dutzende von Bären- und Raubkatzenfellen, Elfenbeinprodukte sowie Schädel von Leoparden, Delfinen und Belugawalen versteigert worden.

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Ebay erklärte, das Unternehmen missbillige jeden Versuch, den Online-Marktplatz für den Handel mit geschützten Tier- oder auch Pflanzenarten zu missbrauchen. Jeder Verkäufer trage die Verantwortung für die Rechtmässigkeit seiner Angebote. "Jeder Verkäufer, der auf dem Ebay-Marktplatz einen verbotenen Artikel anbietet, macht sich damit strafbar."

Ebay habe nach Protesten von Naturschützern im Vorjahr zwar damit begonnen, artgeschützte Produkte zu löschen, diese Schritte aber Ende 2003 offensichtlich wieder eingestellt, berichtete das Komitee. Dagegen hiess es bei Ebay, das Unternehmen sei weiter aktiv dabei, den verbotenen Handel zu unterbinden. So erhielten Verkäufer schon beim Einstellen verdächtiger Angebote eine Warnmitteilung. Zudem kontrollierten Mitarbeiter mehrfach täglich den Ebay-Marktplatz auf derartige Angebote.



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