Ticket-Verkauf per Handy: Bis Jahresende auch für Busse und S-Bahnen

dpa
Bild: Hand mit Smartphone



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Berlin (dpa) - Der Ticket-Verkauf per Handy soll nach der Deutschen Bahn nun auch für Busse und Straßenbahnen in sieben deutschen Großstädten möglich werden. Wie der Telekommunikationsverband BITKOM am Donnerstag in Berlin mitteilte, werden in Köln bereits 200 000 Handy-Fahrkarten pro Jahr verkauft. Frankfurt/Main sei in den Handy-Verkauf gerade eingestiegen; Hamburg, Essen, Düsseldorf, Dresden und Nürnberg wollten bis Jahresende folgen. In Berlin sei der Handy-Verkauf ebenfalls geplant, eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, teilte der Verband mit.

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Bevor ein Ticket per Handy gekauft werden könne, sei in der Regel eine Registrierung auf der Homepage des Verkehrsunternehmens notwendig. BITKOM-Vizepräsident Jörg Menno Harms sagte: "Handy- Fahrscheine werden das Leben einfacher machen." Die Suche nach Kleingeld oder nach dem richtigen Tarif am Automaten entfalle. Das spare Zeit und biete Komfort. Die Möglichkeit nutzten im übrigen nicht nur junge Leute. "Zum Kundenstamm gehören auch viele ältere Menschen", sagte Harms.

Am Donnerstag startete - eine Woche früher als geplant - der Ticket-Verkauf per Handy bei der Bahn. Das System ermöglicht den Online-Kauf unabhängig vom eigenen Computer, die Fahrkartendaten können von modernen Handys mit MMS-Funktion (Multimedia Messaging System) empfangen werden. Der mobile Kauf ist nach früheren Angaben für Reisen über 50 Kilometer bis zehn Minuten vor Abfahrt möglich.



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