Thüringen: Biogas-Potenzial erst zu zehn Prozent ausgeschöpft

dpa
Bild: Stromleitungen



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Kleingeschwenda (dpa/th) - Das Potenzial für Biogasanlagen ist nach Einschätzung von Landwirtschaftsminister Volker Sklenar (CDU) in Thüringen erst zu 15 Prozent ausgeschöpft. Längerfristig seien angesichts des derzeitigen Tierbestands bis zu 150 weitere Anlagen zur Gewinnung von Biogas aus Gülle denkbar. Das sagte Sklenar am Donnerstag in Kleingeschwenda (Kreis Saalfeld-Rudolstadt) bei der Übergabe einer neuen Anlage. Mit Biogas werden Blockheizkraftwerke zur Strom- undWärmegewinnung betrieben. Bislang gebe es im Freistaat 40 Biogasanlagen, noch mal so viele seien geplant.

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Anfang August traten neue Fördergesetze in Kraft, die Energiegewinnung aus Biomasse stärken. Mit dem neuen Gesetz will die Bundesregierung den Anteil der erneuerbaren Energien zur Deckung des Stromverbrauchs von derzeit 8 auf 20 Prozent im Jahr 2020 erhöhen. Für Biogasanlagen ist eine leistungsabhängige Mindestvergütung vorgesehen. Bei ausschliesslicher Nutzung von Gülle und Pflanzenteilen wird die Förderung von 4 bis 6 Cent je Kilowattstunde erhöht.


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