Test: WLAN-Router von Internet-Providern oft veraltet
Hamburg - Wenn man einen neuen Vertrag mit einem Internet-Anbieter abschließt, bekommt man häufig einen kostenlosen oder zumindest vergünstigten WLAN-Router dazu. Jedoch steckt in den angebotenen Modellen häufig veraltete Technik. Dies ist das Ergebnis der Zeitschrift "Computerbild" (Heft 2/2011) nach dem Test von 16 Modellen für DSL und Internet per TV-Kabel. Außerdem sei die Auswahl der WLAN-Router häufig unnötig kompliziert.
Teilweise würden Router mit dem veralteten WLAN-Standard 802.11g angeboten. So verkaufe 1&1 im günstigsten Tarif Surf & Phone Flat die Fritz Box 7113 von AVM mit dem alten G-Standard. Auch O2 liefere den Kunden für 29,99 Euro den O2 DSL-Router Comfort mit langsamen G-Standard aus.
Die beste WLAN-Leistung lieferten im Test die Fritz-Box-Modelle 6360 cable und 7390. Die Fritz Box 6360 cable mit Modem für TV-Kabelanschlüsse funktioniert bislang aber nur an TV-Kabelanschlüssen von Unitymedia (NRW und Hessen). Die Fritz Box Fon WLAN 7390 für DSL gibt es derzeit nur bei 1&1 (1&1 Homeserver 50 000, 0 bis 29,99 Euro) verbilligt. Im freien Handel kostet sie ab 215 Euro. Mit beiden Modellen kann WLAN gleichzeitig im oft überlasteten 2,4-Gigahertz-Frequenzbereich und im 5-Gigahertz-Bereich genutzt werden. Das hilft vor allem in Städten, WLAN-Störungen aus der Nachbarschaft auszuweichen.
Weitere Nachrichten vom 24.01.2011
- EDF will wieder im deutschen Energiemarkt investieren
- Neues Telekom-Netz kommt unter Aufsicht der Bundesnetzagentur
- Experiment im Netz - Bundespräsident startet Online-Bürgerforum
- Verbraucherzentrale: fragwürdige Telefonrechnungen im Umlauf
- SchülerVZ bei Jugendlichen beliebter als Facebook
- Die Atom-Debatte ist noch lange nicht beendet
- Studie: Bankberatungen wie vom "Fließband"
- Teil eines der weltgrößten Sonnenkraftwerke in Betrieb genommen
- Auslandsaufenthalt während der Ausbildung ist unfallversichert
- Exxon will Millionen in Erdgassuche in NRW investieren
- Bund erzielt deutlich weniger Steuereinnahmen aus Zinserträgen
- Richtwerte für sparsamen Strom- und Gasverbrauch
- Facebook sagt Änderungen beim Friend-Finder-Verfahren zu
- Milliardär hat Interesse an E.ON-Stromnetz in Großbritannien
- Bezahlsysteme fürs Handy könnten bald Kreditkarten verdrängen
- Apple knackt Marke von zehn Milliarden Apps
- Gorleben: Röttgen räumt Bürgern Mitbestimmung bei Prüfung ein
- Musiker setzen auf Fangemeinde im Netz
- Bundeswirtschaftsminister warnt vor überlasteten Stromnetzen
- Digital, Life, Design: Neue Medien auf der Überholspur
- Ölpreise steigen weiter - wirtschaftliche Erholung stützt Preisniveau

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
- Benachrichtigungen verwalten
- Wechselaufträge verfolgen
- Verivox weiterempfehlen
