Termin für Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen bleibt bestehen
München - Der für April kommenden Jahres geplante Versteigerungstermin von ehemaligen Rundfunkfrequenzen für den Mobilfunk soll bestehen bleiben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Hinweis auf Angaben der Bonner Bundesnetzagentur. Mit den neuen Mobilfunkfrequenzen sollen untern anderem ländliche Regionen künftig einen schnelleren Breitbandanschluss fürs Internet bekommen. Am Start der Versteigerung werden die Klagen der Mobilfunkanbieter O2 und E-Plus nichts ändern. Die Verfahren hätten "keine aufschiebende Wirkung", bestätigte die Bundesnetzagentur.
E-Plus und O2 kritisieren, die Wettbewerber T-Mobile und Vodafone würden bevorzugt behandelt, da sie bei hohem Bieteinsatz bereits vier von sechs zu vergebende Frequenzblöcke ersteigern könnten. E-Plus und O2 bekämen dann möglicherweise jeder nur einen. Der Bonner Behörde zufolge gibt es aber gleiche Chancen für alle Bieter.
Die Netzagentur will im zweiten Quartal 2010 Frequenzen in den Bereichen 800 Megahertz, 1,8 Gigahertz, 2 Gigahertz sowie 2,6 Gigahertz versteigern. Besondere Relevanz haben dabei die Frequenzen im 800-Megahertz-Bereich, da sie eine höhere Reichweite ermöglichen.
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