Telekom widerspricht Beschwerden der DSL-Wettbewerber
AFP
Berlin (AFP) - Die Deutsche Telekom hat sich gegen den Vorwurf ihrer Konkurrenten gewehrt, DSL-Anschlüsse der Wettbewerber nur verzögert freizuschalten. Die Telekom schalte die so genannte letzte Meile von wechselwilligen Kunden "besser und schneller" frei als die Telekom-Konkurrenten behaupteten, sagte Konzernchef René Obermann am Montag in Berlin.
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So schalte das Unternehmen das Unternehmen 30 Prozent mehr Anschlüsse frei, als es die Verträge mit den Wettbewerbern vorsähen. Auch neue Auflagen der Bundesnetzagentur habe die Telekom schneller erfüllt als vorgegeben.
Die Wettbewerber der Telekom, die DSL-Anschlüsse anbieten, müssen in den meisten Fällen die letzte Meile, das sind die letzten Meter Kabel von der Vermittlungsstelle bis zur Telefondose in der Wand des Kunden, von der Telekom mieten. Sie beklagen, der Ex-Monopolist schalte diese zu langsam frei, weshalb ihre Kunden zu lange auf ihre neuen Anschlüsse warten müssten. Die Telekom ist per Vertrag zwar verpflichtet, sich an bestimmte Fristen zu halten, muss ihren Konkurrenten aber auch nur eine bestimmte Zahl an Anschlüssen bereitstellen.
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