Telekom verhandelt mit mehreren Fernsehsendern über Zusammenarbeit
Das neue Netz, an das Ende 2007 rund 11 Millionen Haushalte in Deutschland angeschlossen sein sollen, ist durch Übertragungsraten von bis zu 50 Megabit in der Sekunde in der Lage, Live-TV-Bilder in hoher Qualität auszustrahlen. Damit wird Fernsehen via Internet (IPTV) in vernünftiger Qualität möglich. Da die Telekom aber keine eigene Sendelizenz besitzt, braucht sie Partner für Produktion und Inhalte wie eben Premiere. Ein Sprecher des Senders bestätigte am Freitag lediglich Gespräche mit der Telekom.
Eine Beteiligung der Telekom an Premiere sei vorerst aber kein Thema, hieß es weiter aus den Kreisen. Darüber habe es angesichts des niedrigen Aktienkurses von Premiere bei der Telekom Überlegungen gegeben, mittlerweile seien diese aber vom Tisch. Gegen eine Beteiligung an Premiere sprächen wegen der Bundesbeteiligung an der Telekom in Höhe von rund 37 Prozent vor allem medien- und kartellrechtliche Probleme.
Das DSF wiederum kann ebenfalls mit viel Erfahrung im Bereich Bundesliga-Übertragungen aufwarten. Hinzu kommt die Produktionstochter Plazamedia, die den neuen Premiere-Konkurrenten Arena in den kommenden drei Spielzeiten 2006/2007 bis 2008/2009 mit Bildern aus den Stadien versorgt. Außerdem hält auch das DSF lukrative Sportrechte, zum Beispiel am UEFA-Pokal. Ein Sprecher von DSF wollte auf Anfrage keinen Kommentar abgeben. Auch Eurosport war zu keiner Stellungnahme bereit, bei RTL war zunächst niemand
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