Telekom und ver.di erzielen bei Callcenter-Schließung keine Einigung

dpa | 10.09.2008
Bild: Telefon mit Wahltasten

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Kassel (dpa-AFX) - Telekom-Chef René Obermann und die Führung von ver.di haben bei einem Spitzengespräch über die geplante Schließung von 39 Callcenter keine Einigung erzielt. "Es gab in keinem einzigen Punkt eine Annäherung", sagte ver.di-Bundesvorstand Lothar Schröder am Mittwoch in Kassel. Obermann hatte zusammen mit Personalvorstand Thomas Sattelberger die Pläne in einem zweistündigen Gespräch dargelegt. Von dem Umbau sind knapp die Hälfte der insgesamt 18.000 Callcenter-Mitarbeiter betroffen.

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Schröder forderte den Telekom-Vorstand auf, die Pläne fallen zu lassen. "So werden weder Kunden noch eine positive Geschäftsentwicklung erreicht." Die Pläne seien auch nach der Darlegung von Obermann betriebswirtschaftlich nicht nachvollziehbar, sagte Schröder, der auch Vize-Aufsichtsratschef des Bonner Konzerns ist. Das Treffen wurde von Protesten begleitet, an denen sich laut Gewerkschaftsangaben rund 500 Telekom-Beschäftigte beteiligten.


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