Telekom-Tochter T-Systems plant massiven Stellenabbau
Der Stellenabbau ist Teil des laufenden Sparprogramms, mit dem T-Systems seine Kosten bis zum Jahr 2010 um rund 0,8 Milliarden Euro senken will. Die Geschäftskundensparte ringt mit dem harten Wettbewerb, in dem sich das Unternehmen mit seiner Kostenstruktur im Hintertreffen sieht. Um wettbewerbsfähige Preise bieten zu können, ging T-Systems unter anderem die Kooperation mit Cognizant ein.
Der frühere EDS-Deutschlandchef Clemens will T-Systems als europäischen Anbieter etablieren und darüber neue Kunden gewinnen. Im Fokus stehen weltweit operierende Großkonzerne, die ihren Sitz in Europa haben. Nach Angaben des Managers soll T-Systems noch in diesem Monat den Zuschlag für einen Großauftrag von Royal Dutch Shell erhalten. Der Shell-Auftrag gilt als einer der größten IT-Aufträge weltweit, die in diesem Jahr vergeben werden. Shell will den Auftrag in drei Bereiche teilen. Während T-Systems für die Speicher- und Rechenzentren im Rennen ist, könnten EDS bei der Nutzerbetreuung und AT&T beim Netzbetrieb den Zuschlag erhalten.
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