Telekom startet WM-Offensive - 100 Millionen Euro Kosten
dpa
Berlin (dpa) - Die Deutsche Telekom, einer der 15 globalen Sponsoren der Fussball-Weltmeisterschaft 2006, lässt sich ihr WM- Programm rund 100 Millionen Euro kosten. Das Geld solle aus der Umschichtung des normalen Marketing-Budgets kommen, sagte der Leiter Konzern-Sponsoring, Stephan Althoff, am Dienstag in Berlin. In dem Betrag eingeschlossen sei das Sponsor-Paket des Fussball-Weltverbandes FIFA, das unter anderem Bandenwerbung, die Verwertung von WM- Inhalten, Tickets und andere Werberechte umfasst.
- Anzeige -
So kann das Unternehmen auf 28.000 Tickets für den World Cup 2006 und den ebenfalls in Deutschland ausgetragenen Konföderationen-Pokal ein Jahr zuvor zurückgreifen. Das FIFA-Paket werde teilweise auch mit Sachleistungen bezahlt, erklärte ein Telekom-Sprecher. Die Fussball-WM wird vom 9. Juni bis 9. Juli 2006 in zwölf deutschen Städten ausgetragen.
Der Telekom-Konzern will die WM im eigenen Land, bei der weltweit 35 Milliarden TV-Zuschauer sowie 3,2 Millionen Fans in den Stadien erwartet werden, zu einer Produkt- und Marketing-Offensive nutzen. So gebe es zusätzlich zu Angeboten bei Leistungen wie Internet, SMS, MMS, WLAN und UMTS laut Althoff auch Überlegungen, zur WM einen speziellen Tarif für Handy-Nutzung vorzustellen. Es werde eine Art Multimedia-WM geben. Auch der komplette FIFA-Tross soll mit von T- Mobile ausgestattet werden. Die Deutsche Telekom plant im WM- Rahmenprogramm auch eigene Events wie die Ausrichtung eines internationalen Fussball-Turniers.
Weitere Nachrichten vom 26.10.2004
- Urteil: Anspruch auf Mehrwertsteuer bei eBay-Auktionen
- Lycos Europe steigert Umsatz und senkt Verluste
- Beim Radfahren das Handy laden - Neuheiten auf der Erfindermesse
- Prognose: 159 Millionen Kamera-Handys werden 2004 verkauft
- Energie-Agentur: Energieverbrauch steigt bis 2030 dramatisch
- "Drei, zwei, eins - deins!" Handwerker unterbieten sich im Internet
- Finanzministerium plant doch keinen Milliardenhandel mit Post und Telekom
- Call-Center-Geschäft der Telekom macht Wettbewerbern Probleme
- Eichel erwägt Milliarden-Handel mit Post und Telekom
- Stichwort: Gorleben
- Gorleben erwartet nächsten Castor
Surf-Tipps

