Telekom startet Ausbau des Mobilfunknetzes der vierten Generation
Bonn - Die Deutsche Telekom beginnt nun, knapp einen Monat nach Ende der Frequenzauktion, mit dem Aufbau des Mobilfunknetzes der vierten Generation (4G). Zunächst würden damit sogenannte weiße Flecken geschlossen, die bislang überhaupt nicht mit schnellem Internet versorgt seien. Das teilte der Konzern am Montag mit. Erste Basisstationen der sogenannten Technik (LTE) richtet die Telekom demnach in Kyritz und Ziesar (Brandenburg) ein.
Der deutsche Staat hatte kürzlich über die Bundesnetzagentur neue Mobilfunkfrequenzen für die 4G-Technik versteigert. Diese soll deutlich schnelleres Internet ermöglichen als die bisherige Handytechnik, aber auch als DSL- und Kabelanschlüsse. Die Bieter mussten sich verpflichten, mit den ersteigerten Frequenzen der digitalen Dividende zuerst ländliche Gebiete zu versorgen, die bislang noch nicht ans schnelle Internet angeschlossen sind, da das Verlegen von Kabeln in die Regionen sich wirtschaftlich nicht lohnte.
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