Telekom soll weiter Ausweichen auf günstigere Anbieter ermöglichen
Bonn - Kunden der Deutschen Telekom sollen auch weiterhin über günstige Vor-Vorwahlen oder festeingestellte Wettbewerber billiger telefonieren dürfen. Der Ex-Monopolist solle auch in Zukunft Call-by-Call und Preselection anbieten müssen, erklärte die Bundesnetzagentur am Mittwoch in Bonn. Die Regulierungsbehörde überprüft alle zwei Jahre den Markt für Telefonanschlüsse und entscheidet darauf aufbauend, ob die Telekom sich weiterhin ihren Vorgaben unterwerfen muss.
Der Analyse zufolge machten im vergangenen Jahr Call-by-Call und Preselection noch immer ein Drittel des Angebotes der Wettbewerber aus. Damit sei deren Bedeutung angesichts von Flatrateangeboten zwar rückläufig, dennoch stelle das Ausweichen vom Telekom-Anschluss auf die Leitungen der Konkurrenten noch eine wichtige Option für viele Verbraucher dar. Die billigen Vor-Vorwahlen und die Nutzung eines anderen Anbieters per Voreinstellung soll die Telekom laut Netzagentur auch bei ihren sogenannten IP-basierten Anschlüssen ermöglichen. Diese bietet die Telekom erst seit kurzem an, bei ihnen haben die Kunden keine klassische Telefonleitung mehr, sondern telefonieren über das Internet.
Weitere Nachrichten vom 18.03.2009
- Familien kommunizieren mehr via Web
- Notruf per Handy bald nur noch mit SIM-Karte
- EU-Kommission besiegelt Aus für klassische Glühbirne
- Freenet sucht weiter neuen Chef
- Gazprom senkt Export nach Europa seit Jahresbeginn um 40 Prozent
- Vodafone: 50 Euro Startguthaben bei Paket-Tarifen
- EuGH prüft Rücktritt von Energielieferverträgen
- RWE wird sein Gasnetz verkaufen
- Spam-Mails mit gefälschten Windows-Updates im Umlauf
- Telekom-Vorstand will Zumwinkel-Entlastung aufschieben
- Günstiger online: Preissenkungen für nahezu jeden dritten Kunden
- Apple präsentiert neue iPhone-Software
- EnBW kontrolliert Telefon- und Mailverbindungen
- Merkel macht sich für laschere EU-Regeln für Telekom stark
- US-Ölpreise nach Gewinnmitnahmen etwas gefallen

