Telekom schaltet wegen Netzöffnung Regulierungsbehörde ein

dpa-AFX | 03.08.2009
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Bonn - Die Deutsche Telekom möchte im Streit um die Öffnung ihres Glasfasernetzes die Regulierungsbehörden einschalten. Der Ex-Monopolist werde bei der Bundesnetzagentur Entgelte für die Nutzung ihrer Kabelanlagen, unbeschalteter Glasfaserstrecken sowie den Zugang an Multifunktionsgehäusen beantragen, teilte der Bonner Konzern am Montag mit.


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Die Wettbewerber drängen schon seit langem auf eine Öffnung dieser Netzbestandteile, um den Ausbau von Glasfasernetzen selbst vorantreiben zu können. In den seit Monaten laufenden Verhandlungen war bislang keine Einigung erzielt worden. Telekom-Konkurrent Vodafone hatte seinerseits schon gedroht, die Regulierungsbehörde einschalten zu wollen.

"Wir sind immer noch der Überzeugung, dass Verhandlungslösungen im Markt der bessere Weg sind. Wir müssen aber feststellen, dass die Preisvorstellungen zu weit auseinander liegen, um schnell eine Einigung zu erreichen", sagte Telekom-Deutschlandchef Niek van Damme. Die Bundesregierung will bis 2014 etwa 75 Prozent aller Haushalte mit Bandbreiten von mindestens 50 Megabit je Sekunde versorgen, 2018 sollen schließlich alle Deutschen mit dieser Geschwindigkeit ins Internet gehen können. Die Wettbewerber der Telekom waren für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen.



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