Telekom muss Schaltverteiler für Konkurrenten einrichten
- Telekom legt bei Breitbandnetz-Ausbau Rahmenbedingungen fest
- Regierung soll schnelleren Breitband-Ausbau prüfen
- Breitband-Internet auf dem Land: Alternativen zu DSL
- Telekom schließt weitere Kooperationen für Breitband-Ausbau
- Telekomfirmen sollen mit Energiebranche bei Breitbandnetz kooperieren
- Flächendeckendes Breitbandnetz nun doch möglich
gesamtes Archiv
Köln/Bonn - Etappensieg für die Wettbewerber der Deutschen Telekom: Der Branchenführer scheiterte mit seiner Klage gegen die Verpflichtung, für die Wettbewerber Schaltverteiler einzurichten, vor dem Kölner Verwaltungsgericht. Die Bundesnetzagentur hatte die Telekom zur Einrichtung solcher Verteiler verpflichtet, um so Konkurrenten die einfachere Erschließung und Versorgung sogenannter weißer Flecken mit schnellem Internetzugang zu ermöglichen.
"Ich hoffe, dass die Deutsche Telekom die Schaltverteiler-Entscheidung der Bundesnetzagentur nunmehr unverzüglich und vollständig umsetzt", sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth am Montag in Bonn. Er appelliere an die Telekom, gemeinsam mit den Wettbewerbern den Ausbau bisher nicht oder nur unzureichend versorgter Gebiete mit schnellen Internetanschlüssen zügig voranzutreiben. So werde ein wichtiges Anliegen der Breitbandinitiative der Bundesregierung umgesetzt.
Mit dem Zugriff auf die Schaltverteiler verkürzt sich die Länge der Leitungen zwischen der Technik der Telekom-Konkurrenten und dem Kunden. Die Schaltverteiler muss die Telekom in einem bisher breitbandig nicht oder nur schlecht erschlossenen Ort in der Regel am Ortseingang aufbauen. Mitte Juni legte der Regulierer die Entgelte für den Zugang fest.
Weitere Nachrichten vom 16.11.2009
- Atomholding Rosatom: Russland erstickt an radioaktivem Müll
- Studie: Energieverbrauch geht innerhalb Europas erstmals deutlich zurück
- Datenschutzbeauftragter will nach Datenskandalen Behörden kontrollieren
- Atombranche ärgert sich über schwarz-gelbe Koalition
- Mit LED-Lichterketten in der Weihnachtszeit Strom und Geld sparen
- Erster deutscher Offshore-Windpark alpha ventus fertiggestellt
- Apple setzt sich vor Gericht gegen PC-Nachbauer durch
- Ermittlungen in Telekom-Spitzelaffäre kurz vor dem Abschluss
- Russland und EU einigen sich auf Energie-Frühwarnsystem
- Deutsche Telekom soll Regierungsmitglieder mit Sicherheitshandys ausstatten
- Chefwechsel bei Vattenfall beschlossen
- Ölpreise im Aufwärtstrend

