Telekom muss offenbar weniger Geld an Telegate zurückzahlen
München - In dem seit Jahren andauernden Rechtsstreit wegen überhöhter Preise für die Bereitstellung von Telefonnummern muss die Deutsche Telekom dem Auskunftsanbieter Telegate jetzt offenbar weniger Geld zurückzahlen. Ein vom Bundesgerichtshof (BGH) vorgeschlagener Vergleich sieht nach Informationen der Onlineausgabe der "Wirtschaftswoche" vom Mittwoch vor, dass die Telekom nur noch 20 Millionen Euro an mehrere klagende Auskunftsdienstleister, darunter die Münchner Telegate, zahlen muss.
Mehrere Gerichte in verschiedenen Instanzen hatten die Telekom in den vergangenen acht Jahren zur Zahlung von mehr als 100 Millionen Euro verurteilt. Telegate wollte die Gelder nach Erhalt an die Aktionäre ausschütten.
Die Deutsche Telekom und Telegate bestätigen nach Angaben des Magazins den Eingang eines Vergleichsvorschlags. Bis zum 15. April müssten die betroffenen Unternehmen entscheiden, ob sie den BGH-Vorschlag annähmen.
Weitere Nachrichten vom 11.03.2009
- Klimakonferenz: 40 Prozent erneuerbare Energie bis 2050 möglich
- Google will Online-Anzeigen speziell auf Nutzer zuschneiden
- Europa als Vorreiter im Kampf gegen Treibhausgase
- Gartner: Wachstum im Markt für Smartphones stark abgeschwächt
- Neuer Hamburger Energieversorger für Ökostrom geplant
- Energiekosten senken: Viele Deutsche sparen Strom
- EU-Razzia bei französischem Stromriesen EDF
- US-Forscher versprechen Batterie-Revolution
- BGH: Inhaber von Ebay-Konten haften für Missbrauch
- E.ON Bilanzreport: Umsatzplus und Effizienzprogramm
- E WIE EINFACH senkt bundesweit Gaspreise
- RWE und Daimler forcieren Standards für Elektroautos
- Ölpreise kaum verändert nach kräftigen Vortagesverlusten

