Telekom kündigt nach Datenpanne Strafanzeige an

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München - Die Telekom kündigt nach der Datenpanne mit rund 4000 Kunden juristische Konsequenzen an. "Sobald wir einen Hinweis auf einen oder mehrere Täter haben, werden wir Strafanzeige erstatten", sagte Telekom-Vorstand Manfred Balz dem Nachrichtenmagazin "Focus" laut Vorabbericht. "Bisher wissen wir, dass die an uns zurückgelangten Kundenlisten nicht von uns erstellt wurden", sagte der im Oktober neu ernannte Telekom-Vorstand für Datenschutz und Recht. Dennoch werde die Telekom Anfang der Woche ein Schreiben an Kunden senden, die von Anrufen von Fremdfirmen oder auch möglichen Abbuchungen von Fremdbeträgen betroffen seien.


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"Wichtig ist, dass die Kunden Kontoauszüge im Lastschriftverfahren regelmäßig auf fremde Abbuchungen kontrollieren. Ansonsten suchen wir die Verursacher noch", sagte Balz. Er vermute, dass eine von der Telekom beauftragte Vertriebsfirma die Daten wie Telefonnummern und Bankverbindungen missbraucht habe. "Wie trennen uns von jedem, der sich nicht an die Regeln hält", kündigte Balz an. Nach einem Bericht der in Hamburg erscheinenden Zeitschrift "Stern" haben sich dubiose Adresshändler und Callcenter Zugriff auf Namen, Adressen, Vertragsdaten und Bankverbindungen von mehreren Tausend Telekom-Festnetzkunden verschafft.



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