Telekom-Konzern KPN macht Wettbewerbern bei Frequenzauktion Konkurrenz
Frankfurt - Der niederländische Telekom-Konzern KPN
Ebenso wie die Konkurrenten T-Mobile, Vodafone und O2 hofft E-Plus auf wachsende Umsätze durch die Nutzung des mobilen Internet. Die Frequenzen, die im kommenden Frühjahr unter den Hammer kommen, sind für Datenübertragung besonders gut geeignet und deswegen hart umkämpft.
Der Bundesnetzagentur warf Scheepbouwer vor, von vorneherein T-Mobile und Vodafone zu begünstigen. "Wir befürchten, dass es die Macht der Deutschen Telekom der Bundesnetzagentur sehr schwer macht, die Auktionsregeln zu ändern", kritisierte Scheepbouwer.
Mit sechzehn Prozent Marktanteil ist E-Plus derzeit die Nummer drei auf dem deutschen Mobilfunkmarkt. In den kommenden drei Jahren will Scheepbouwer diesen auf zwanzig Prozent steigern. Der niederländische Telekom-Konzern hat die Krise nach seinen Angaben bisher gut gemeistert. Für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) plane er in diesem Jahr einen "bedeutenden Schritt nach vorn". Diesen sehe er bei einem EBITDA zwischen 5,15 und 5,25 Milliarden Euro, sagte Scheepbouwer.
Weitere Nachrichten vom 16.09.2009
- Studie: Elektroautos müssen massiv gefördert werden
- Regierung Kohl erhält im Gorleben-Streit Rückendeckung
- Bundesregierung beschließt Ausbau von Windparks
- Branche: Ökostrom-Ausbau erfordert grundlegenden Umbau der Stromversorgung
- Zuckerberg: Facebook schreibt erstmals schwarze Zahlen
- Kunden der Entega erhalten ab November CO2-neutrales Erdgas
- Zeitung: Telekom erwägt Übernahme der Freenet-Tochter Strato
- Zeitung: Bundesforschungsministerin hält brisante Atom-Studie unter Verschluss
- Ölpreise knapp über 70-Dollar-Marke

