Telekom: Kein neues Online-Datenleck
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- Das Netz vergisst nichts - Politik besorgt über Daten im Internet
- Datenschutzbeirat der Telekom hat sich konstituiert
- Neue Datenpanne bei Telekom Kundendaten im Internet einsehbar
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- Neuer Missbrauch von Telekom-Kundendaten
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Bonn - Die Telekom hat einen Bericht über ein angeblich neues Datenleck bei E-Mails von T-Online-Kunden zurückgewiesen. Es gebe keine Datenlücken und auch keinen Datendiebstahl, sagte ein Telekom-Sprecher am Montag in Bonn. Bei dem Bericht gehe es um ein Austesten von E-Mails, um an Mail-Adressen zu kommen. Dabei würden massenhaft Mails mit erdachten Empfängern abgeschickt. Falls dabei keine Negativ-Rückmeldung vom Server erfolge, werde die Mail-Adresse als gültig festgehalten.
Dies habe aber mit Datenlücken nichts zu tun, betonte der Sprecher. Der Telekom sei diese Problematik bekannt. Es werde versucht, die Millionen T-Online-Kunden vor unerwünschten E-Mails (Spams) zu schützen. Dazu gebe es einen restriktiven Spam-Schutz mit Spam-Filtern.
Der Geschäftsführer einer Firma aus Rheinland-Pfalz hatte von einem angeblichen "neuen Telekom-Datenskandal" berichtet. Bei T-Online reichten "rein rechnerisch 100 Milliarden kurze Server- Anfragen, um alle Mail-Adressen zu "stehlen". Spam-Versender und "Datendiebe" könnten solche Lücken ausnutzen.
In einem anderen Fall bei der Telekom war im vergangenen Jahr bekanntgeworden, dass der Mobilfunksparte T-Mobile im Jahr 2006 rund 17 Millionen Telefonnummern und Kundendaten entwendet worden waren.
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