Teilerfolg für mobilcom im Streit um Fusion mit freenet.de
Nach Informationen der dpa hat sich mobilcom in dem 30-seitigen Vergleich unter anderem verpflichtet, Schadenersatzansprüchen einzelner Aktionäre gegen den früheren mobilcom-Großaktionär France Telecom nicht im Wege zu stehen. Zudem sollen offenbar die Möglichkeiten für den neuen mobilcom-Großaktionär Texas Pacific Group (TPG) bis 2008 eingeschränkt werden, eine kreditfinanzierte Sonderausschüttung vorzunehmen.
Ein Teil der Anteilseigner befürchtet, dass TPG durch eine milliardenschwere Sonderdividende möglichst schnell den Kaufpreis für das Aktienpaket refinanzieren will. mobilcom und freenet.de wollen zu einem Unternehmen fusionieren, um sich künftig im härter werdenden Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt besser behaupten zu können. Nach Angaben von Eckhard Spoerr, Vorstandschef von mobilcom und freenet.de, hat sich die Blockade der Fusion bereits negativ auf das Geschäft beider Unternehmen ausgewirkt.
Weitere Nachrichten vom 18.08.2006
- EU-Kommission will niedrigere Preise für Internet in Deutschland
- Gaspreise erhöhen sich zum 1. Oktober
- E.ON Ruhrgas startet im Herbst Internetportal für Gashandel
- Widerspruch gegen Gasrechnungen - Verband sieht wenig Risiken
- Verbraucherschützer: Versorger unterlaufen Bundesnetzagentur
- Umfrage: Mehrheit der Deutschen will an Atomausstieg festhalten
- Strompreise in Hamburg: FlexStrom will Wettbewerb verstärken
- Gaspreise in Sachsen: Versorger noch unentschlossen
- Chaos in Mazedonien nach Stromabschaltungen wegen Schulden
- Bau der welthöchsten Windkraftanlage wird vorbereitet
- Eine halbe Million Chinesen leben von Computerspielen im Internet
- Empörung bei NRW-Stadtwerken: Netzentgelte sollen verfügt werden
- E.ON Mitte erhöht Gaspreise zum 1. Oktober
- Deutsche Bank stockt Anteil an spanischem Versorger Endesa auf
- T-Mobile stark im Rennen für neue US-Funklizenzen

