Teenager sorgt mit Studie über Medienverhalten für Aufregung
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London - Mit einer Studie für die US-Bank Morgan Stanley über das Medien- und Internetverhalten Jugendlicher hat ein britischer Teenager für Aufregung gesorgt. Laut dieser Studie nutzen junge Menschen zwar soziale Netzwerke wie Facebook, den Kurznachrichtendienst Twitter finden sie jedoch uncool. Matthew Robson schreibt in seiner Studie, die weltweit an Kunden von Morgan Stanley verschickt wurde, dass Teenager Twitter nicht nutzten. Darüberhinaus sei kaum ein Jugendlicher bereit, für derartige Dienste im Internet zu bezahlen.
Twitter-Nachrichten können über die Internetseite des Netzwerks oder per Handy abgesetzt werden - dort nutzen Jugendliche ihr Budget jedoch lieber für richtige SMS, heißt es in der Studie, die der 15-Jährige während eines Praktikum bei der Londoner Filiale der Bank verfasste. Da ohnehin niemand ihren Twitter-Profilen folge, seien die Nachrichten für Jugendliche "sinnlos".
Nach Einschätzung von Robson hören Teenager zwar Musik - jedoch selten im Radio oder auf gekauften CDs. Vielmehr laden sie die Musik illegal aus dem Netz oder hören sie direkt auf Internetseiten. Eine Liste mit angesagten Dingen aus der Medienwelt ergab, dass Teenager "alles mit einem Touchscreen, Handys mit hoher Musikkapazität und große Fernseher" mögen. Alles, was ein Kabel habe, sei dagegen "out". Die Reaktionen auf die Studie des 15-Jährigen seien "phänomenal" gewesen, sagte ein Mitarbeiter von Morgan Stanley am Dienstag.
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