Studie zu Atomendlager untersucht Lagermöglichkeiten im Donautal
Bisher waren vor allem die Salzstöcke in Niedersachsen als Atomendlager im Gespräch. Um ein Endlager in Baden-Württemberg zu verhindern, will der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster am 30. September eine Bürgerinitiative gründen. Das Ergebnis der Voruntersuchungen der BGR sei für ihn Anlass zur Sorge, dass die Riedlinger Gegend tatsächlich als Endlagerstandort in Frage komme, heißt es auf seiner Internetseite. Besser früh als zu spät will der 35-jährige "alles unternehmen, um eine Endlagerstätte für Atommüll entlang der Donau zu verhindern".
Die Landtags-Grünen bezeichneten die Überlegungen für ein Endlager zwischen Riedlingen und Donau als "Treppenwitz". "Bekanntlich ist die Donauregion in Baden-Württemberg löchrig wie ein Schweizer Käse", sagte der energiepolitische Sprecher Franz Untersteller in Stuttgart. Eine Gesteinsformation, in der Atommüll hunderttausende von Jahren sicher eingeschlossen werden könne, sehe anders aus.
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