Studie: Zentraleuropäische Strommarktliberalisierung stagniert
Untersucht wurden die Länder Österreich, Deutschland, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn, die gemeinsam einen der sieben regionalen Energiemärkte Europas bilden. Die am häufigsten beobachteten Handelsbarrieren sind Engpässe in den Übertragungsnetzen und formale Markteintrittsbarrieren, unterschiedliche Marktstrukturen und die zeitliche Koordination von Fahrplänen sowie eine Vielzahl verschiedener IT-Systeme und deren fehlende Kompatibilität.
Wie im Traders Survey 2006 hält Deutschland auch in der diesjährigen Studie den Spitzenplatz als der attraktivste Markt für Stromhandel. Dicht gefolgt von der Tschechischen Republik, die Österreich damit auf Platz drei verweist. Slowenien konnte sich im Vergleich zur Erhebung 2006 am meisten verbessern. Als einzelner Marktteilnehmer wird vor allem die Österreichische Strombörse EXAA von den Händlern als vorbildlich heraus gestellt: Sie verfügt über das bedienerfreundlichste und sicherste Handelssystem, ist bei der Neukundenzulassung am schnellsten und hat die attraktivsten Handelsgebühren.
Insgesamt kann eine merkliche Verbesserung der nationalen Märkte festgehalten werden, der gesamte regionale Markt weist aber keine nennenswerten Fortschritte auf.
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