Studie: USA lösen Deutschland als Spitzenreiter bei Windenergie ab

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Hamburg, 10. September (AFP) - Die USA dürften Deutschland in spätestens zwei Jahren als Spitzenreiter in der Windenergiebranche ablösen. Das geht aus einer Studie der HSH-Nordbank zur internationalen Entwicklung in diesem Sektor hervor, die am Mittwoch in Hamburg veröffentlicht wurde. Insgesamt herrscht demnach in der Branche weiter spürbares Wachstum. "Immer mehr Länder setzen auf Windkraft", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzender der HSH Nordbank, Peter Rieck. Die Kapazitäten stiegen demnach im vergangenen Jahr weltweit um knapp 27 Prozent auf 93.825 Megawatt. In den USA habe sich mit 5244 Megawatt neu installierter Windkraftkapazität das Ausbautempo im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. In Deutschland gab es demnach einen Zuwachs um 1667 Megawatt.

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Die HSH Nordbank erwartet für die nächsten Jahre regional eine sehr unterschiedliche Entwicklung. Der deutsche Windmarkt wird demnach bei der Installation zusätzlicher Kapazitäten international keine Spitzenposition mehr einnehmen. Deutlich wachsen dürften dagegen die Märkte in den USA und Spanien, auch Indien und China werden demnach zulegen. In Europa gewinne auch Frankreich für die Wind-Branche an Bedeutung. Insgesamt werde bis 2012 mit jährlichen Wachstumsraten von weltweit durchschnittlich 22 Prozent gerechnet. Die Studie wurde anlässlich der Messe "Husum Wind" veröffentlicht.


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