Studie: Solarkraftwerke könnten 2025 Strom für 100 Millionen liefern
dpa
Kairo (dpa) - In den sonnigen Ländern des Mittelmeerraums, in Australien und dem Süden der USA könnten Solarthermische Kraftwerke nach einer Greenpeace-Studie schon in 20 Jahren rund 100 Millionen Menschen mit Strom versorgen. Auch für die weniger sonnenverwöhnten Staaten der Europäischen Union könne es eines Tages sinnvoll sein, Strom zu beziehen, die im südlichen Sonnengürtel des Nahen Ostens und Nordafrikas gewonnen wurde, hiess es in der am Freitag in Kairo veröffentlichten Studie, an deren Erstellung auch der Europäische Verband der Solarthermischen Kraftwerksindustrie beteiligt war.
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"Jeder mit Reflektoren bedeckte Quadratmeter in einem Solarfeld kann die Produktion von 150 bis 250 Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr verhindern", erklärte Sven Teske von Greenpeace. Solarenergie könne einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Solarthermik sei inzwischen technisch in etwa auf dem Stand, der bei der Windenergie vor zehn Jahren erreicht worden sei, fügte er hinzu.
Einziger Wermutstropfen für die Aktivisten der Umweltschutzorganisation bei ihrer Präsentation in Ägypten: Die ägyptischen Behörden erlaubten ihnen nicht, mit ihrem Schiff "Anna" vom Mittelmeer aus auf dem Nil nach Kairo zu fahren. Der Aufenthalt in Ägypten ist Teil einer Greenpeace-Tour, auf der für den Einsatz erneuerbare Energien geworben wird, und die im Mai in Polen begonnen hatte.
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