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Studie: Solarbranche steht vor Konsolidierung - Konkurrenz wächst

dpa | 30.03.2006
Bild: Stromleitungen


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Frankfurt/Main (dpa) - Die boomende deutsche Solarbranche steht laut einer Studie vor Fusionen, Aufkäufen und dem Verschwinden kleiner Firmen. In den nächsten Jahren müssten zahlreiche Unternehmen aufgeben, lautet das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young. "Steigende Siliziumpreise und neue konkurrenzfähige Unternehmen aus Asien und den USA werden den Wettbewerb intensivieren", heißt es in der am Donnerstag in Frankfurt veröffentlichten Studie.

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Wegen der steigenden Öl- und Energiepreise werde der Umsatz der deutschen Photovoltaik-Branche von derzeit 2,7 Milliarden Euro auf 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2009 wachsen. "Der Nachfrageboom hält an." Für die deutschen Unternehmen sei damit allerdings kein automatisches Wachstum programmiert, weil der bisherige Nischenmarkt zu einem Massenmarkt und damit auch für die großen Energiekonzerne interessant werde.

Die Solarbranche in Deutschland sei mittelständisch geprägt. Um für den wachsenden Wettbewerb gerüstet zu sein, müssten die Solarunternehmen wachsen und sich breiter aufstellen sowie auf ausländische Märkte expandieren. Gerade Länder wie Italien, Spanien, Australien, Südkorea und Indien böten noch viel Potenzial für deutsche Unternehmen, "die dort noch mit dem Pfund wuchern können, Weltmarktführer zu sein".



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