Studie: Mobilfunkkunden nutzen selten mobiles Breitband
Düsseldorf - Ein Großteil der Mobilfunkkunden in Deutschland nutzt noch keine mobilen Breitbandverbindungen. Nur rund 14 Prozent der Handy-Nutzer gehen bereits über mobile Breitbandtechnologien online, wie aus einer Studie von TNS infratest im Auftrag der E-Plus Gruppe hervorgeht. Dabei hat sich der Anteil durchaus erhöht: Im Vorjahr waren es noch 9,2 Prozent. Die Mehrheit beschränkt sich der Studie zufolge immer noch auf aufs Telefonieren (69 Prozent) und SMS schreiben (81 Prozent).
Mobilfunkunternehmen setzen auf mobile Internetverbindungen als Wachstumsmarkt und erwarten weitere Steigerungen bei den Datenumsätzen. Neue Breitbandtechniken sollen in Zukunft Übertragungsraten wie im Festnetz zur Regel machen.
Bei den Nutzern ist die Nachfrage nach noch schnelleren Übertragungswegen aber noch nicht sehr groß. Mehr als die Hälfte der Nutzer von mobilen Datenverbindungen ist mit der Geschwindigkeit der aktuellen Netze zufrieden. Allerdings werden über Handy oder Laptop derzeit auch in der Mehrheit kleinere Datenmengen verschickt, wie aus der Befragung hervorgeht. Nur 23 Prozent der Befragten nutzt die Verbindungen bislang für das Herunterladen von Filmen, großen Musik- oder Datendateien. Ein Großteil der Mobilfunkkunden ist auch noch nicht bereit, für eine schnellere mobile Datenleitung mehr Geld auszugeben.
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