Studie: Keine Entlastung durch Stromspartarife

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Bild: Euromünzen als Zahnräder


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Wuppertal/Berlin - Die verpflichtende Einführung sogenannter Stromspartarife führt bei steigenden Energiepreisen nicht zur Entlastung einkommensschwacher Haushalte und gibt keinen Anreiz zum Stromsparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums, wie die Autoren und das Ministerium am Freitag in Wuppertal und Berlin mitteilten.


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Demnach belasten solche Tarife - etwa mit einer Freimenge bei gleichzeitig höheren Preisen pro verbrauchter Kilowattstunde - Kunden mit hohem Verbrauch und damit gleichzeitig auch einkommensschwache Haushalte, etwa kinderreiche Familien mit oftmals veralteten Elektrogeräten.

Statt dessen sei eine Unterstützung finanziell schwacher Haushalte beim Energiesparen sinnvoller, urteilten die Experten. Geprüft werden solle eine Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze, vor allem für Ein-Personen-Haushalte. Ferner sollten Regelsatzbezieher eine gezielte Energiesparberatung bekommen, die mit einer Direktinstallationen von Stromsparmaßnahmen verbunden ist, beispielsweise von Energiesparlampen und Steckerleisten. Zudem müssten solche Haushalte beim Austausch stromfressender Kühlgeräte unterstützt werden.

 



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